Baden gehen

Baden gehen
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Baden gehen in Badeseen

Die Badesaison ist eröffnet! Zwar hat nicht jedermann einen Badesee vor der Haustür, doch das bedeutet noch lange keinen Verzicht aufs frische Naturnass. Für Naturliebhaber, die gerne dem Gedränge des Freibads entgehen, sind Seen eine wunderbare Alternative. Und die finden sich auch reichlich in Deutschland. Doch wie ist es um die Wasserqualität bestellt, kann man überhaupt unbeschwert in Seen und Flüssen baden? Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich in Punkto Wasserqualität schon einiges zum Guten gewendet. Auch Industrieanlagen wurden immer sicherer und verursachen weniger Abwasser.

Entsorgte man früher ohne große Bedenken Giftiges in Flüsse und Seen, so wandert heute vor allem noch Bauers Gülle ins Wasser. Doch auch die kann krank machen. Badeseen und Badestellen an Gewässern, die nicht offiziell zum Baden zugelassen sind, sollte man deshalb meiden. Denn falls fäkale Verschmutzungen vorliegen, kann es bei Kindern zu Magen-Darminfektionen kommen. Trübes Wasser muss allerdings nicht unbedingt ein Zeichen für eine schlechte Badegewässerqualität sein. Genauso kann klares Wasser bakteriologisch belastet sein.

Die Europäische Kommission gibt jeweils im Mai die Qualität der Badeseen der vergangenen Badesaison bekannt. Bei vielen Badestellen an freien Gewässern handelt es sich um offizielle EU-Badestellen, die regelmäßig überwacht werden. Die aktuelle Qualität dieser Badestellen ist in vielen Bundesländern über das Internet abrufbar.