Die Annahme, man schliefe auf Isomatten nicht lange, mussten wir heute etwas berichtigen. 11 Uhr war's, als wir aufstanden und das erste Mal richtiges Frühstück hatten, Cerialien. Danach ein bisschen in die Sonne gelegt, und den sehr großen Jachthafen, wir schätzen so ungefähr tausend Boote, begutachtet, und für sehenswert befunden.
Da dies unser letzter Tag in La Rochelle war, mussten wir uns heute auch unsere nächste Station aussuchen. Wir kamen recht schnell auf Perpignan. Diese Wahl war auch durch die Tatsache beeinflusst worden, das dieser Ort eine Jugendherberge hat. Wir also zur JH in La Rochelle getigert und gefragt, ob man denn für uns reservieren könne. Die Dame am Empfang sagte uns jedoch, dass sie nicht über ein spezielles Programm zur Reservierung verfüge und dass man also auf das gute alte Telefon zurückgreifen müsse. Und da wäre es ja wohl kein Unterschied, ob wir oder sie anriefe. Mit anderen Worten wir mussten selber anrufen. Aber immerhin gab sie uns die Telefonnummer.
Also angerufen und reserviert, wobei man gar nicht wissen wollte wie viele Personen, oder auf welchen Namen denn, aber dazu später mehr.
Am Abend haben wir noch den zweiten Strand ausgecheckt, dem man auch das Prädikat gut erteilen kann. Zurück beim Zelt noch ein bisschen beim Kanadier gesessen und noch ein wenig Musik gehört und herausgefunden, dass deutsche Billigchips besser als französische schmecken.