
Wenn du am Da Vinci-Flughafen ankommst, nehm dir bloß kein Taxi, das kostet 35 Euro. Die Bahn transportiert dich schon für 8 Euro direkt ins Zentrum. Kommst du auf dem Hauptbahnhof an und werf einen Blick auf die U-Bahn-Karte, wirst du dich wundern, dass es gerade mal zwei Linien gibt. Das liegt daran, dass Bauen in Rom eine heikle Sache ist: Kaum wird mit dem Buddeln begonnen, wird auf irgendwelche altrömischen Ruinen gestoßen.
Busfahren ist einfach, Ticket gibts`s in jedem Tabachi-Laden. Nachtbusse gibt es auch; nicht viele, aber man kann so ganz gut durch die Stadt ziehen.
Wenn du den wirklichen Rom-Style erleben willst, miete für 20-30 Euro am Tag einen Roller. Das ist auf jeden Fall das beste Transportmittel: schnell, einfach, manchmal auch gefährlich. Verglichen mit den Taxipreisen macht sich ein Roller auch schnell bezahlt. Sitzt du zum ersten Mal auf so einem Ding, dann fahr bloß in den nächsten Park, und üb ein bisschen. Die römische Fahrweise könnte dich sonst schnell aus der Fassung und vom Roller werfen. Vergiß dabei am besten alles, was du in einer deutschen Fahrschule gelernt hast, denn es hilft dir auf Roms Straßen kein Stück weiter, eher umgekehrt. Mach es stattdessen lieber wie die Römer selbst:
Bici & Baci Via del Viminale, 5
Beide Herbergen liegen ein bisschen außerhalb. Ich empfehle die zweite; erstens sind dort die netteren Leute, außerdem liegt sie näher zur U-Bahn.

Eins vorweg: Jeder Römer ist ein Koch. Ich weiß zwar nicht warum, aber jeder von uns hat irgendwie eine Großmutter, die professionell kocht. Wir sind sozusagen mit guter Küche groß geworden; kochen und das Bedürfnis nach gutem Essen liegen uns in den Genen. Das traditionelle römische Essen ist jüdischen Ursprungs: Sehr alt, karg, und definitiv Meilen entfernt von der sogenannten "Nouvelle Cuisine". Macht euch also bereit, euren Geist und euren Körper hier von Jahren der Unterernährung zu erholen. Hier ein paar nette und günstige Adressen:

In der Via di Monte Testaccio findet ihr verschiedene Clubs.
Seid ihr professionelle Fashion Victims, gehen euch hier die Augen über: Es gibt einen ganzen Stadtteil, der einzig und allein der Mode gewidmet ist. Zwischen dem »Pantheon« und der »Spanischen Treppen« sind alle Straßen Valentino-, Gucci-, Prada-, Versace- und D&G-Gebiet. Das Mode-Ghetto, sozusagen. Ohne Kredit-Karte kommt ihr hier allerdings nicht weit. Seid ihr keine Profis, und wollt trotzdem kaufen, geht einfach hierhin: der ganze Piazza Navona und der Campo dei Fiori, die Via del Governo Vecchio und die Via dei Giubbonari sind voll mit stylishen Läden und Second Hand-Shops.
Auf jeden Fall zum Porta Portese Open Air Markt am Sonntagmorgen gehen, da gibt´s alles: Platten, Klamotten, Acessoires, und natürlich Essen zu gutem Kurs; eine Handvoll Kleingeld genügt.
Überblick: Rom
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