
Was passiert, wenn aus Pickeln eine Akne wird? Viele Jugendliche leiden unter diesem Problem. Fast schon im Normalfall wird die Haut durch zuviel aggressives Waschen, falsche Behandlung und aggressiven Produkten kaputt gemacht. Wie entsteht Akne und welche Formen gibt es? Und welche Mittel helfen wirklich, damit die Haut wieder gesund wird?
Sie ist hauptsächlich von Komedonen (Mitesser) geprägt und verhältnismässig mit weniger entzündlichen Knoten ausgebildet ist.
Komedonen werden unterschieden in Whiteheads, geschlossenen Komedonen – die kleinen weißlichen Knötchen – und Blackheads, den geöffneten Komedonen, deren Namen von dem dunkel bis schwarz verfärbten Talgpfropf stammt, der auf der Haut als schwarzer Punkt erscheint. Narbengefahr direkt durch die Akne besteht praktisch keine, höchstens die klassischen halbmondförmigen Fingernagelnarben, die durch misslungene oder durch zu heftige Ausdrückversuche herrühren. Bei der Komedonenakne kann häufig mit einem Schälpräparat (Kosmetik = Kräuterschälkur) eine Verbesserung erzielt werden. Sie ist auch durch regelmäßige manuelle Ausreinigung (Kosmetik) im Griff zu halten.
(manchmal auch »Acne excoriee de jeune fille«)
Diese Form von Akne wird oft bei jungen Mädchen beobachtet. Wörtlich übersetzt »Von jungen Mädchen aufgekratzte Akne«. Diese Form kann im Schweregrad variieren, das spezifische daran ist, dass nicht die Akne das Hauptproblem ist, sondern das aufkratzen, welches den Krankheitsverlauf und das Aussehen drastisch verschlechternd wirkt und meist psychisch bedingt ist.
Dies ist die am häufigsten vorkommende Akneform. Sie beginnt meist in der Pubertät und tritt beim weiblichen und männlichen Geschlecht gleichermaßen auf. Die Talgproduktion ist hochgradig gesteigert, besonders in der T-Zone. T-Zone bedeutet = Stirnpartie, Nasenpartie und Kinnpartie.
Den Begriff T-Zone findet Ihr übrigens auf vielen kosmetischen Produkten, die für fette Haut Mischhaut und zu Akne neigender Haut wieder. In den Haarfollikeln nimmt die Verhornung zu., schließlich verstopft ein Pfropfen aus Horn und Fett die Follikelöffnung. Darin liegt ein Mitesser vor. (Man spricht auch von Komedonen – einer Akne). Dringen jetzt noch zusätzliche Bakterien in den Haarfollikel ein, so kommt es dort zu Entzündungen und es entstehen Akneknötchen. Das gesamte Hautbild ist gerötet und schattiert, oft führt es zu unangenehmem Brennen, teils treten auch richtige Schmerzen auf.
Gerade bei der Akne ist eine optimale Zusammenarbeit zwischen Kosmetikerin und Arzt nötig, sinnvoll und wünschenswert.
Östrogene, die sich in der Verhütungspille befinden, wirken beruhigend auf die Talgproduktion. Bestimmte Pillenpräparate werden an Jugendliche verschrieben, die an schweren Hautunreinheiten oder einer der drei vorgenannten Arten leiden. Bei sehr schweren Fällen wird unter genauester Absprache und Kontrolle für kurze Zeit Kortison und Antibiotika enthaltene Pflegecremes und Medikamente verschrieben. (Zu viele männliche Hormone wirken steigend auf die Talgproduktion).
Die Haut sollte regelmäßig im 4-Wochen-Rhythmus bei einer Kosmetikerin ausgereinigt werden, professionelle Entfernungen von Mitessern und verstopften Poren, hautspezifische Reinigungsmasken haben eine talgregulierende Wirkung und die Ansammlung von Pickeln und Pusteln verringert sich.
Eine allgemeine Aknediät gibt es nicht, jedoch sollte generell auf scharfe, blähende Speisen, Schokolade, Nüsse, Nikotin und Alkohol verzichtet werden. Die Ernährung und somit auch die Verdauung spielt bei der Akne eine sehr große Rolle. Stimmt die Verdauung nicht, kommt es vermehrt zu Hautunreinheiten und deren späteren Folgen.
Akne und Alkohol – Alkohol ist eines der »Nahrungsmittel« die in Verdacht stehen, Akne zumindest in manchen Fällen fördern oder verschlechtern können.
Das allgemeine nächtliche Abschminken der Augen und Gesichtshaut, wird zu oft vernachlässigt, Schminken ist In – aber Überschminken (hier sind die entstandenen Pickel gemeint) bringts nicht.
Ein bisschen Solarium in Maßen und nicht in Maßen hat eine beruhigende, wohltuende und leicht austrocknende Wirkung auf Pickel und gleicht zusätzlich die gerötete, schattierte Gesichtshaut aus.