Für den Notfall: Pille danach

Eigentlich ist die »Pille danach« (Postkoitale Verhütung, morning after-pill) kein Verhütungsmittel, sondern eine Notfallmaßnahme bei ungeschütztem Verkehr, wie z.B. bei Verhütungspannen (geplatztes Kondom) oder nach einer Vergewaltigung. Durch die hohe Hormondosis kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen.

Im Gegensatz zur Abtreibungspille, die eine bereits vorhandene Schwangerschaft beendet, verhindert die »Pille danach«, dass sich eine befruchtete Eizelle überhaupt erst in die Gebärmutterschleimhaut einnistet.

Die »Pille danach« enthält entweder eine Kombination aus Östrogen und Gestagen und muss sobald wie möglich nach dem Verkehr eingenommen werden (spätestens 48 Stunden danach) oder nur Gestagen. Dann kann die Einnahme bis zu 72 Stunden nach dem Verkehr stattfinden. Jedes Mal muss nach 12 Stunden erneut eine Einnahme erfolgen. Wenn Du befürchtest, dass Du doch schwanger geworden sein könntest, wende Dich sofort an die Frauenärztin/den Frauenarzt um keine wertvolle Zeit zu verschenken.

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