Chatprotokoll vom 04.04.2007

Offener Chat mit dem Bewerbungshelfer

Mit Gerhard Winkler - Chatprotokoll vom 04.04.2007

Moderator: Willkommen beim formyourself.de Experten-Chat mit Gerhard Winkler.

Gerhard Winkler: Guten Abend, liebe Besucher von formyourself.de und jova-nova.com. Ich freue mich auch heute abend wieder, wenn Sie aktiv mitreden, mich und die anderen Chat-Teilnehmer über den Stand Ihrer Job- oder Ausbildungsfindung informieren und wenn Sie ALLE Fragen stellen, die Ihnen am Herzen liegen … schießen Sie los!

Kickerqueen: Hallo, ich muss noch mal kurz ausprobieren, ob das jetzt klappt … kommt in die Mail mein Anschreiben?

Gerhard Winkler: Liebe Kickerqueen, das Anschreiben ist die Mail und in die Mail legen Sie Ihren ganzen Elan … wie beim Abschlag vom Tor …

Kickerqueen: Ja, ich habe Ihre hilfreichen Tipps alle schon mehrmals gelesen und natürlich umgesetzt …

Gerhard Winkler: Und Sie haben damit kein Eigentor geschossen?

Kickerqueen: Und wie fragt man dann am besten nach? Telefonisch? Mir ist das immer sehr unangenehm, insbesondere, wenn es eine Initiativbewerbung war …

Gerhard Winkler: Na, gerade, wenn Sie sich initiativ bewerben, gehört es zum comme il faut, dass Sie nachhaken. Ich schlage vor: Rufen Sie gleich morgen früh in der Organisation an!

Kickerqueen: Na ja, bei meinen Beruf muss man viele Bewerbungen schreiben, bis man Erfolg hat… ich bin Pädagogin … aber ich hatte meistens ein gutes Gefühl bei meinen Bewerbungen.

Gerhard Winkler: Als Kickerqueen sind Sie sicher eine Frau der Tat. Vermitteln Sie Ihre Handlungsfreude, Ihren sportlichen Ehrgeiz, Ihre Kampfstärke in Ihrer Präsentation!

Kickerqueen: Wie soll das in der Bewerbung denn gehen? Hohle Sätze wie "ich arbeite selbstständig und eigenverantwortlich" sind doch keine harten Fakten, oder?

Gerhard Winkler: Nein, das sind Worte in den Wind. Persönliche Qualitäten macht man so geltend: 1. durch seine Handlungen 2. durch Zeugen. Ihre berufsrelevanten Handlungen sind Ihre alltäglichen Aufgaben, Pflichten, Zuständigkeiten, Erfolge … also das, was Sie in Job und Ausbildung getan, geleistet, gelernt, bewirkt, umgesetzt, realisiert, angestoßen … haben. Als Zeugen fungieren die Referenzen, die man anführt.

Nadchen: Sehr geehrter Herr Winkler, ich möchte nochmalig das Stichwort alte versus neue Schreibweise im Anschreiben aufgreifen. Was vermittle ich beispielsweise einem Unternehmen, wenn ich das alte Deutsch gebrauche?

Gerhard Winkler: Kein Mensch kann Deutsch in Deutschland. Wenn Sie mit offenen Augen durch Berlin schlendern und Ihre Blicke über das Hinz- und Hunzdeutsch wandern lassen, werden Sie zum Kültürfundamentalisten. Polemik beiseite: Ein gutes und konsistentes Deutsch kann sich zwar konsequent der alten Rechtschreibung bedienen. Das Problem sind jedoch a) die Sekretärinnen und b) die Kommunikationsleute in den Firmen, die Schreibregeln erlassen … diese Leute orientieren sich am neuesten Duden und man kann es ihnen auch nicht verargen.

Wenn Sie selber Sprachgefühl und Sprachwissen haben, dann orientieren Sie sich an der Schreibweise der FAZ oder der ZEIT oder der Neuen Züricher Zeitung. Die haben alle eigene Schreibregeln. Die ZEIT orientiert sich an der NR, die FAZ bewahrt so viel es geht von der alten Rechtschreibung.

Nadchen: Ergänzend zur Grammatik-Frage: Somit stellt dies nicht bereits eine Wertung über die Qualitäten einer Bewerbung bzw. eines Bewerbers dar, wenn ich ALTES Deutsch schreibe?

Gerhard Winkler: In Wirtschaft und Industrie sitzen keine Sprachmeister. Die wollen einfach nur verbindliche Normen. Dass Intellektuelle die neuen Regeln zum Teil hanebüchen finden, interessiert Kaufleute und Techniker nicht die Bohne. Wenn Sie nicht texten, wie es im aktuellen Duden steht, irritiert das einfach. Also: Im administrativen Bereich eher aufgeklärte Neue Rechtschreibung. Wenn Sie Biologin sind oder Betriebswirtin, können Sie sicher schreiben, wie Sie wollen, sofern man Ihre Schreibweise im Duden findet.

Petra: Hallo Herr Winkler, ich habe am Montag zwei E-Mail-Bewerbungen abgeschickt. Darf ich noch diese Woche nachfragen, ob die angekommen sind oder warte ich besser bis nach Ostern? Oder warte ich, bis die Bewerbung bearbeitet sein könnte?

Gerhard Winkler: Fragen Sie nicht vor Ostern nach und geben Sie den Adressaten 10 Tage Zeit, um nach den Osterfeiertagen den Bewerbungseingang abzuarbeiten.

Petra: Frage ich nach 10 Tagen erst nach, ob die Bewerbungen überhaupt angekommen sind oder wie mache ich das?

Gerhard Winkler: Liebe Petra, Sie wenden sich telefonisch an eine nette Sekretärin und schmeicheln sich ein bisschen ein und tun besorgt und fragen nach, ob es ein schlechtes Zeichen ist, wenn man nichts vom Jobanbieter hört.

Andi: Meine Frage: Ich habe nach etwa anderthalb Jahren meine Doktorarbeit abgebrochen. Grund: keine Ergebnisse, weniger Motivation, immer noch keine Ergebnisse und so weiter, bis ich nach einem Gespräch mit meinem Doktorvater die Doktorarbeit abgebrochen habe. Wie kann ich das in der Bewerbung vermitteln ohne faul oder zu wenig motiviert zu erscheinen?

Gerhard Winkler: In welchem Fach haben Sie denn promoviert? Haben Sie zugleich praktische Joberfahrung gesammelt? Was möchten Sie jetzt anfangen? In welcher Jobfunktion?

Andi: Biologie, Diplom im selben Haus wie Diplomarbeit, Joberfahrung: wissenschaftlicher Angestellter im Rahmen der Doktorarbeit, Schwerpunkt: Mikroskopie (gutes Fachwissen), Molekularbiologie (durchschnittlich). Traumjob: Application Specialist (= Kundenberater) im Bereich Mikroskopie am besten ohne Verkauf, was aber kaum möglich ist

Gerhard Winkler: Na, ich denke, Sie haben gute Karten. Die abgebrochene Promotion kann man sicher schön verpacken. Sie liefern so viele Goodies. - Bitte gehen Sie aber tief in sich, bevor Sie endgültig abbrechen. Nicht zu promovieren ist eine Entscheidung, über die man sich lange grämt.

Andi: Mein bisheriger "Standardsatz" in der Bewerbung: "Nachdem die Ergebnisse meiner Forschung nicht meinen Erwartungen entsprachen, habe ich das Institut für XXX zum 31. Dezember 2006 verlassen." meist am Anfang des letzten Abschnittes der Bewerbung.

Gerhard Winkler: Himmel! Warum soll man einen Abbruch im Anschreiben erklären? Sie haben doch schon genug damit zu tun, sich POSITIV aufzubauen! Lassen Sie’s weg. Im Interview können Sie ausbreiten, wie sich alles so verhängnisvoll fügte.

Andi:Was soll das heißen, "Sie liefern so viele Goodies"? Ist das positiv gemeint?

Gerhard Winkler: Ja klar. Konzentrieren Sie sich darauf, das viele Positive zu vermitteln und zerbrechen Sie sich nicht den Kopf über die Auswirkungen von Fehlschlägen oder strategischen Fehlentscheidungen. Sie treten nicht mit leeren Händen an. Sie können auf Erfolge und Leistungen verweisen. Tun Sie das!

Danny: Herr Winkler, ich bin Praktikant, womit soll ich im Anschreiben anfangen? Mit meinen theoretischen Kenntnissen?

Gerhard Winkler: Überzeugen Sie eine junge Dame, die mit Ihnen eine Beziehung wagt, mit Ihren theoretischen Kenntnissen? Job ist Praxis, so wie Partnerschaft Praxis ist. Präsentieren Sie Ihre UMSETZBAREN, VERWERTBAREN Kenntnisse.

katja: Meine Frage: Ich befinde mich gerade im Berufsanerkennungsjahr, um meine staatliche Anerkennung als Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin zu bekommen. Das Jahr endet am 29.9. Lohnt es sich, schon jetzt Initiativbewerbungen zu schreiben, oder geraten diese dann in Vergessenheit?

Gerhard Winkler: Wenn der Jobmarkt im Sozialbereich schlecht ist, fangen Sie schon früher an. Die Crux ist, dass viele Organisationen nicht so lange im Voraus planen und dass Sie am Ende des praktischen Jahres mehr Proargumente aufweisen, die Sie im Anschreiben und Lebenslauf einsetzen.

katja: Muss ich all meine Zeugnisse und Referenzen beglaubigen lassen? Falls nicht, soll ich im Anschreiben anmerken, dass ich die Originale gern zum Vorstellungsgespräch mitbringe?

Gerhard Winkler: Nur, wenn es ein harter, formalistisch agierender und misstrauischer Arbeitgeber (also der Staat) von Ihnen verlangt. Fürs Referendariat musste man alles beglaubigen … seltsam, dass dennoch so viele Täuscher und Schwindler in den Staatsdienst rutschen.

neugieriger: Hallo Herr Winkler. Darf/kann ich mich bei ein und der gleichen Firma nach einer gewissen Frist ein zweites Mal bewerben?

Gerhard Winkler: Sie können nicht nur. Sie sollen sogar. Bringen Sie aber neue Argumente und lassen Sie zwischen Bewerbungen 3 - 6 Monate verstreichen.

Jim: Man sagt mir öfters, dass meine Kellnerjobs nicht in meinen Lebenslauf passen. Das ist aber das Einzige, was ich während des Jahres gemacht habe. Also einfach so stehen lassen, oder anders (positiver) nennen? Man will ja kein ganzes Jahr weglassen.

Gerhard Winkler: So lange es Ratgeber gibt, die einem empfehlen, dass man das, was man gearbeitet und geleistet hat, getrost streichen kann, solange freuen sich die Leser von jova-nova.com und formyourself.de. Die wissen nämlich, dass JEDER JOB EHRENVOLL IST. Auch das Kellnern.

wunderschaft: Hallo Gerhard Winkler. Wie kann ich Tätigkeiten benennen, die außerhalb der beruflichen Tätigkeiten liegen, z. B. Ausstellungen vorbereiten und durchführen (Kompetenzen). Danke.

Gerhard Winkler: Außerhalb der beruflichen Tätigkeiten meint wohl nicht im Arbeitsvertrag festgeschrieben. Na und? Notieren Sie, was Sie leisten und hoffen Sie, dass es das ist, was ein Jobanbieter braucht oder dass es zumindest Ihre Leistungsstärke, Ihre Vielseitigkeit und Ihren Leistungswillen unterstreicht.

zhabotinski: Guten Abend Herr Winkler. Ich habe gerade mein FH-Studium abgeschlossen, davor war ich an der Uni und bin in einer Prüfung endgültig durchgefallen. Wie soll ich diesen Umstand am besten in der Bewerbung und/oder im Vorstellungsgespräch darstellen?

Gerhard Winkler: Ehrlich gesagt, hängt Ihre Strategie davon ab, ob Sie so viel an sonstiger Leistung erbracht haben, dass sich das Bohren im Examensmisserfolg weitgehend erübrigt. Jobanbieter wollen NIE von selbst über Flops reden. Die sind glücklich, wenn sie das Gespräch im grünen Bereich halten können. Machen Sie das missglückte Zweitstudium nicht zum Thema Ihrer Rede.

zhabotinski: Also am besten die Leistungen aus der Uni gar nicht ins Gespräch bringen und auf gut absolviertes FH-Studium konzentrieren.

Gerhard Winkler: Kommt darauf an. Im Lebenslauf steht ja der Eintrag, doch den kann man maximal positiv aufladen: Schwerpunkte schriftliche Arbeiten, Projekte etc.

Danny: Herr Winkler, danke. Noch eine Frage, was schreibe ich in ein Online-Formular, wenn ich gefragt werde, warum ich mich bei der Firma bewerbe. Mir fällt nie etwas Fetziges ein. Haben Sie einen Tipp?

Gerhard Winkler: Schreiben Sie hin: "Weil Sie da sind." – Scherz beiseite: Ich notiere in Anschreiben nur dann eine Motivation, wenn es einen guten Grund gibt. Alle Erfahrung sagt mir: Starke Bewerber werden eingeladen, auch wenn sie NULL über Ihre Beweggründe schreiben. Wie gesagt, manchmal hat man selber einen maximalen Nutzen davon, gerade bei dieser Firma zu arbeiten. Manchmal profitiert die Firma in besonderem Maß von einem Spezialisten. Dies bringt man natürlich zur Sprache. Regel fürs Anschreiben: Starke Argumente bringt man, Gesülze und Geschmuse lässt man.

katja: Lohnt es sich für mich, als Berufsanfängerin, mich auf Stellen zu bewerben, die eine Zusatzqualifikation voraussetzen? Oder ist es OK, wenn ich Interesse an einer Weiterbildung bekunde? Was raten Sie mir?

Gerhard Winkler: Falls die Zusatzqualifikation eine absolute Voraussetzung bedeutet, haben Sie nur eine Chance, wenn Sie die erworben haben. Außer, der Jobanbieter findet keinen, der dem Profil entspricht. Wägen Sie ab, ob Sie gegen Mitbewerber antreten, die diese Qualifikation besitzen.

Jim: Auf welchen URLs kann man sich gut auf psychologische Tests vorbereiten (Rechnen, Logik, usw.)?

Gerhard Winkler: Einfach googeln - die meisten Ergebnisse sind allerdings gewerbliche Angebote. Fragen Sie Uta Glaubitz von berufsfindung.de nach deren Empfehlung.

mirjam: Hallo Herr Winkler, ich bin Diplom-Psychologin und möchte ins Personalwesen bzw. bin schon dort, aber noch nicht in meiner Traum-Position angekommen (Absolventin). Ich habe nun ein Job-Angebot für eine Beratungstätigkeit (Personalvermittlung), bei der man neben einem Festgehalt viel auch über Leistung verdienen kann. Ich weiß nicht, ob mir so etwas liegt, es ist eher ein Sales-Job. Wie finde ich es heraus?

Gerhard Winkler: "eher" in Zusammenhang mit "Sales-Job" bedeutet: NUR. Sie werden verkaufen, bis Ihnen die Ohren klingeln und wenn Ihnen Sales nicht liegt, werden Sie darüber bitterlich weinen. Andererseits macht man mit Sales am meisten Geld. Kommt also auf Ihre Prioritäten im Leben an und darauf, ob Sie Spaß am Verkaufen haben. Ich denke, Psychologen haben eher Spaß daran, die Leute zu analysieren, die sich verkaufen.

Barbara: Hallo Herr Winkler, erstmal danke, dass Sie sich die Zeit hierfür nehmen. Wie überzeuge ich das Büro, bei dem ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen war, mir die Fahrtkosten zu erstatten? Meine Nachfrage bei der Sekretärin brachte nur den Kommentar, das sei nicht üblich und sie würde mal mit der Chefin reden. Ich habe sie höflich darauf hingewiesen, dass sie dazu verpflichtet sind, wenn sie es nicht von vornherein abgelehnt haben. Rückmeldung habe ich natürlich keine bekommen.

Gerhard Winkler: Barbara, wenn Sie den Job nicht kriegen und viel für die Fahrkarte bezahlt haben, klemmen Sie sich dahinter. Wägen Sie aber ab - es kostet Zeit und Nerven und in der Phase der Jobfindung sollten Sie Verluste einfach abschreiben und Ihre Nerven schonen.

Barbara: Es waren immerhin 460 km mit dem Auto. Den Job habe ich nicht gekriegt. Ich frage mich sowieso, warum ich überhaupt eingeladen wurde, weil das erste, was mir von der Chefin gesagt wurde, war "dass sie sowieso mit jungen Müttern sehr skeptisch" sei.

Gerhard Winkler: Warum haben Sie sich davon nerven lassen? JEDE UNTERSTELLUNG, JEDE FRAGE, JEDER ANLASS IST EINE AUFFORDERUNG UND EINE CHANCE, GUT ÜBER SICH ZU SPRECHEN! Mailen Sie mir, ich schicke Ihnen meine Vermarkterregeln.

Jim: Bezüglich Bewerbungskosten (An- und Abfahrt, Unterkunft bei Bewerbungsgespräch). Wann sollte man dies ansprechen? Man will sich ja nicht aus dem Rennen werfen, nur weil man nachfragt, ob das Unternehmen die Ausgaben übernimmt.

Gerhard Winkler: Sprechen Sie das ab, wenn Sie telefonisch oder per Mail einen Termin bestätigen. Immer vorher abklären! Ob ein Jobanbieter sich fair verhält, ist etwas, das man nicht früh genug abklären kann.

Barbara: In der Architekturbranche gibt es fast keine Stellenanzeige, in der nicht mindestens 2 Jahre Berufserfahrung gefordert werden. Was tun als Berufsanfänger? Trotzdem bewerben? Ich stelle schon meine insgesamt 5 Monate Praktikum als Berufserfahrung hin, aber das reicht anscheinend nicht. Die letzten Absagen von Büros: "wir haben einem Bewerber mit fundierten beruflichen Kenntnissen … den Vorzug gegeben." Irgendwie sehe ich es auch nicht so richtig ein, nach dem Studium noch mal für 400 € im Monat Praktikum zu machen - so wie es leider sehr viele machen, nur um irgendwann auf ihre Berufserfahrung zu kommen.

Gerhard Winkler: Barbara, Architekten beuten sich selbst aus oder lassen sich ausbeuten und das ist traurig, aber es ist Ihre einzige Chance, sich zu profilieren und eine eigene Handschrift zu finden. Machen Sie Praktika und beißen Sie sich ein paar Monate durch.

Neugieriger: Wenn ich in meinem Beruf – IT - keinerlei Zertifizierungen habe machen dürfen, jetzt betriebsbedingt gekündigt wurde, sollte ich mich lieber fleißig bewerben, oder lieber die Chance nutzen, von der Arbeitsagentur voll bezahlte Zertifizierungen nachholen?

Gerhard Winkler: BEIDES! GLEICHZEITIG!

Gerhard Winkler: Das war's für heute. Ich danke für Ihre interessanten und wirklich spannenden Fragen! Schönen Abend und frohe Ostertage! Und nicht vergessen: KEIN MENSCH MUSS SICH VERKAUFEN. Auch und gerade dann nicht, wenn man sich bewirbt.

Moderator: Der Chat wird nun geschlossen, Herrn Winkler und allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen und noch einen schönen Abend! Auf Wiedersehen!