Chatprotokoll vom 09.12.2008

Offener Chat mit dem Bewerbungshelfer

Mit Gerhard Winkler - Chatprotokoll vom 9.12.2008

Moderator: Willkommen beim formyourself.de Experten-Chat mit Gerhard Winkler.

Gerhard Winkler
Gerhard Winkler

Gerhard Winkler: Guten Abend! Am heutigen 9.12. begrüße ich Sie wieder zum Chat über alle Themen, die Ihnen als Praktikums-, Ausbildungs- oder Jobfinder auf dem Herzen liegen …

Starten wir doch mit einer Frage - so ähnlich wurde sie tatsächlich in einem Assessment-Center gestellt:

„Als Trainee im hat man Ihnen ein Projekt anvertraut. Morgen haben Sie die Ergebnisse zu präsentieren. Jetzt ruft Sie jedoch der Chef des Customer Service an und bittet Sie, sich um die eben eingegangene, massive Beschwerde eines Kunden zu kümmern.

Was tun Sie?

1. Sie setzen sich sofort mit dem Kunden in Verbindung.
2. Sie rufen den Kunden an und bitten ihn, sich zu gedulden, da Sie den Vorgang frühestens morgen Nachmittag abklären können.
3. Sie weisen Ihren Vorgesetzten darauf hin, dass Ihre Ergebnisvorstellung im Unternehmen Prioritätsstufe 1 hat.
4. Sie übernehmen den Vorgang, delegieren ihn aber sogleich an einen befähigten Kollegen.
5. Sie lassen sich nicht beirren, konzentrieren sich zunächst voll auf Ihr Projekt, rufen den Kunden nach der Ergebnisvorstellung an und entschuldigen sich bei ihm für die Verzögerung.

Sie entscheiden sich für: ___?“


Was wäre Ihre Reaktion? - Falls Sie diese Frage überspringen und lieber gleich mit einer eigenen Frage starten wollen, nur zu!

melody: 2. weil ich den Hang dazu hab, alles selbst erledigen zu wollen

Gerhard Winkler: Hallo Melody - schön, dass Sie sich zu einer schnellen Entscheidung trauen.

Überdenken Sie doch noch einmal Ihre Prioritäten in Ihrem Trainee-Job. Haben Sie schon einmal in einem Kundenservice gearbeitet?

melody: Ich denke es ist auch wichtig, tatsächlich im Beruf was leisten zu können - also eine praktische Aufgabe zu lösen, sprich den Kunden betreuen. Sofern dies auch später gewünscht ist.

Bonney: ich würde mich für 4. entscheiden, da somit eine umfassende Lösung gefunden wurde.

Gerhard Winkler: Hallo, Bonney, schön, dass Sie mitmachen!

Gerhard Winkler: Was, wenn der Kollege bockt? Und was, wenn er es versiebt?

Gerhard Winkler: Geben Sie Ihre freimütig Ihre Entscheidung durch - ich belohne Sie mit einem Freiexemplar von meiner Fragensammlung WAS FÜR FRAGEN IM JOBINTERVIEW!

BF68: Hallo zusammen, ich würde tendenziell 3. wählen, allerdings in einem anderen Ton.

Gerhard Winkler: Danke für Ihre Einschätzung ... alle, die Sie eine Antwort gefunden haben: Mailen Sie nach dem Chat an gwinkler@jova-nova.com - Geben Sie im Betreff Ihren Chatnamen an!

melody: Ich denke es kommt drauf an, was später im Unternehmen meine Aufgaben sind. Ob es wen gibt, an den ich als Trainee schon weiterdelegieren darf?

Gerhard Winkler: Hat noch jemand eine Verhaltensweise gefunden, die er für richtig und angemessen hält?

Bonney: Ich werde meinen Kollegen davon überzeugen, dass das Kundenwohl im Interesse des Unternehmens ist. Dass er es versiebt, glaube ich nicht, da derjenige die nötige Kompetenz hat, das gut zu lösen.

Gerhard Winkler: Die Jobexperten, denen ich kürzlich diese Aufgabe weitergereicht habe, antworteten gleichfalls unterschiedlich. Interessant war die Antwort von Leuten, die bereits Abteilungen oder gar ein Unternehmen geführt haben ... die lautete nämlich immer gleich.

BF68: Welche Variante würden Sie empfehlen bzw. bevorzugen?

melody: 1. wenn es so aussieht, sofort Beschwerde klären, dann das Projekt fertig stellen. Und am nächsten Tag beide Erfolge präsentieren.

Gast: Guten Abend, ich würde in den sauren Apfel beißen und mich zunächst um die Kundenbeschwerde kümmern und danach erst um die Präsentation (customer first, always)…

TomTom: Ich denke 1. Man sollte einem Kunden wenigstens ein Signal geben, das man Ihn bemerkt hat.

BF68: Vermutlich 4.

Gerhard Winkler: Lieber Gast, Sie haben vollkommen recht: Der Kunde ist König. Lassen Sie ihn nicht warten. Umso mehr, als ein Vorgesetzter für Sie Ihre Prioritäten bereits sortiert hat. Wie es ein ehemaliger Vertriebsleiter so drastisch ausgedrückt hat: Ran an die Beschwerde! Wenn der Kunde fort ist, braucht man gar keine PowerPoint-Präsentationen mehr zu basteln.

melody: Da hab ich meine erste Antwort doch gut überdacht, oder? ;)

Gerhard Winkler: First Things First - in diesem Fall passt es sehr gut, dass Sie alles am liebsten selber machen. Ohne Kunden kein Geschäft. Sie dürfen das weder delegieren (als Trainee hätten Sie da vermutlich Schwierigkeiten, außer, Sie finden einen Dummen). Sie dürfen es keineswegs verschleppen.

Gerhard Winkler: Was läuft bei Ihnen allen job- und karrieremäßig? Bringen Sie gute Nachrichten mit in diesen Chat?

melody: Frage: wie schlägt man eine Zusage aus (weil man in der Zwischenzeit bereits eine andere Stelle angetreten hat), wenn man sich die angebotene Stelle noch für später "warmhalten" möchte?

Gerhard Winkler: Sie schreiben ehrlich, dass Sie diesen Job lieber wahrgenommen hätten, aber dass Sie bereits unterschrieben haben. Belassen Sie es damit - kein Hinweis, dass man sich ja auch in 2, 3 Jahren wieder sprechen könnte. Oder drücken Sie gerade Bewerbersorgen?

melody: Ich hab die Tipps von jova-nova.com beherzigt, und wurde mit einem schnellen Erfolg belohnt, mehr Zusagen als ich annehmen kann. Deshalb die Frage, wie sag ich denen ab, die ich eventuell für später "warmhalten" möchte?

Gerhard Winkler: Man kann sich keine Arbeitgeber warmhalten. Was man tun kann, ist Erfolge im Beruf zu sammeln, sich einen guten Namen machen und sich die Adressdaten der Leute merken, die schon einmal von einem angetan und begeistert waren.

melody: Und wenn dann später doch wieder die Stelle interessant wird, soll man erwähnen, dass man sich ja schon mal beworben hat?

Gerhard Winkler: Im Anschreiben würde ich das nicht tun. Es muss schon ein sehr hartnäckiger Verehrer sein, der erfreut ist, wenn man ihm nach 3 Jahren zu verstehen gibt: Jetzt könnte es mit uns klappen. Es sind immer nur die harten Fakten, die eine Einladung zum Interview bewirken.

Gerhard Winkler: BF68, Bonney, TomTom - wo stehen Sie gerade? Haben Sie auch das Problem der zu vielen Jobzusagen?

TomTom: 10 Bewerbungen verschickt, morgen das 3. Gespräch, 1 Absage.

Gerhard Winkler: Glückwunsch! Wie sind die ersten beiden Gespräche verlaufen? 3 von 10 ist gewiss keine schlechte Ratio. Welche Frage oder welchen Teil in den Gesprächen fanden Sie besonders furchtbar?

TomTom: Beide Gespräche dauerten jeweils ca. 1 Stunde. Das erste war etwas steif, da es ein Personalreferent führte und dann kam auch eine Absage. Gestern war es besser. Das Gespräch führte mein möglicher Chef. Irgendwie war es entspannter und morgen kommt Nummer 3.

Gerhard Winkler: Was können Sie für das Unternehmen tun, bei dem Sie morgen vorsprechen? Was bekommt man mit Ihnen?

TomTom: Eigentlich kamen keine Fragen, die ich richtig schlimm fand. Beim ersten Gespräch wurde ich nach meiner langen Studiendauer gefragt.

Gerhard Winkler: Sie haben dann auf Ihre vielen Jobs und Praktika verwiesen?

TomTom: Aber die klassischen "Killerfragen" kamen noch nicht („Warum bewerben Sie sich bei uns?“).

Gerhard Winkler: Ja, dann kommt sie eben in dieser Runde, die berüchtigte Killerfrage: Warum gerade dort? Weshalb nicht woanders?

TomTom: Mit mir bekommt man einen guten Mix aus Theorie und Praxis sowie eine große Kundenorientierung (Ausbildung + Studium + 5 Jahre Gastronomie-Erfahrung).

Gerhard Winkler: Ich würde das noch konkreter, spezifischer beschreiben. Was haben Sie genau geleistet? Was haben Sie genau drauf?

TomTom: Ich habe ehrlich gesagt noch keine genaue Vorstellung, wie meine Antwort aussehen wird.

Gerhard Winkler: TomTom, schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, was Sie ganz konkret für die Organisation tun würden. Der Vorteil für ein Unternehmen hat immer aus dem zu kommen, was Sie für das Unternehmen im Arbeitsalltag tun und leisten.

TomTom: Verstehe. Ich würde dies natürlich im Gespräch weiter ausführen, aber das jetzt alles zu tippen wäre etwas mühselig.

Gerhard Winkler: OK. Ihre Pro-Argumente stehen in Ihrem Lebenslauf. Dort sind es nur Fakten. Bringen Sie die dürren Daten morgen im Gespräch zum Leben!

TomTom: Ich werde noch mal in mich gehen und mir Gedanken machen.

BF68: Ich bin seit 10 Jahren bei meinem jetzigen Arbeitgeber, da schwerbehindert fast unkündbar, trotzdem habe ich gerade eine Bewerbung laufen. Zu viele Jobzusagen habe ich nicht. Das hängt sicher damit zusammen, dass ich bisher sehr wählerisch war und meine Erwartungen sehr deutlich gemacht habe. So gab es einige Absagen wegen meiner Gehaltsvorstellung.

Gerhard Winkler: Mehrere Absagen wegen der angepeilten Vergütungshöhe: das sieht fast so aus, als ob der Markt derzeit nicht mehr hergibt. Wie reagieren die Arbeitgeber auf Ihre Schwerbehinderung? Machen Sie den Umstand bereits in Anschreiben und Lebenslauf deutlich?

BF68: So schaut’s aus, aber ich habe ja keinen Zeitdruck. Die Behinderung thematisiere ich aktiv in der 2. Runde im persönlichen Gespräch.

Gerhard Winkler: Ich finde die zweite Runde ist zu spät, um so einen Umstand anzusprechen ... ich würde das in einem vorgeschobenen Telefonat vor der schriftlichen Bewerbung ansprechen. Unternehmen haben ja durchaus Vorteile, wenn sie Behinderten Arbeitsplätze schaffen.

BF68: Die Vorteile sind marginal. Die eingesparte Ausgleichszahlung reicht nicht mal annährend, um den zusätzlichen Urlaub zu kompensieren. Ich vertraue darauf, dass der potenzielle Arbeitgeber mich erstmal kennen lernen und wollen soll.

Gerhard Winkler: Das Problem ist, dass Sie in kritischen Gesprächs- und Kennenlernphasen erst einmal etwas verschweigen. Das mag verständlich sein - nicht behinderte Menschen reden oft ungern über Behinderungen - aber kein Vorgesetzter hat es gern, wenn ihm wichtige Informationen aus taktischen Gründen vorenthalten werden.

melody: Ebenso überrascht war ich von den Vorstellungsgesprächen, die ganz anders waren als ich dachte. Es stellte sich vielmehr der Arbeitgeber bei mir vor und zeigte mir das Unternehmen. Gefragt war mehr meine Reaktion darauf, wie ich es fand, ob es mir gefällt, ob ich vielleicht manches kenne etc.

Gerhard Winkler: Leute, die keine Rekrutierungsroutinen entwickelt haben, tendieren dazu, aktiv um Kandidaten zu werben - so als ob es Kunden oder Investoren wären. Die reden dann die meiste Zeit. Falls man behutsam genug vorgeht, kann man sie aber auch dazu bringen, dass sie die eigenen Pro-Argumente anhören.

Nicht vergessen: Im Jobinterview haben Sie Ihre Eigenen Themen, Ihre Agenda, Ihre Argumente zu vermitteln. Es reicht nicht, dass ein Jobanbieter sich vor Ihnen produziert, gar um Sie wirbt und Ihnen sein Kind, das Unternehmen, stolz vorführt. Gesprächszeit ist für Sie Arbeitszeit. Ihr Job ist es, Ihre Jobeignung zu vermitteln.

BF68: Trotzdem höre ich als "alter Verkäufer" gerne erstmal zu. Der potenzielle Arbeitgeber erzählt mir meistens etwas, das ich dann in meinem weiteren Vorgehen verwenden kann. Ich kann ja jederzeit gefragt werden, dann antworte ich natürlich wahrheitsgemäß, wenn das Thema dem Arbeitgeber so wichtig ist, dann muss er fragen. Ich platze ja auch nicht mit meiner Gehaltsvorstellung in das erste Gespräch. Deswegen habe ich aber doch nichts vorenthalten.

Gerhard Winkler: Dem stimme ich voll zu - Sie gehen ins Gespräch, um genügend Punkte zu machen, aber dazu sind Sie eben das ganze Gespräch über hellwach, konzentriert und aufnahmefähig. Als alter Verkäufer sind Sie sicher auch ein guter Zeichenleser. Sie erspüren, wie der gegenüber denkt, bevor Sie ihm zu denken geben, was er soll.

BF68: ;-) Ich tu, was ich kann...

Gerhard Winkler: Was Sie, TomTom, heute von BF68 lernen können: Mit einer festen Vorstellung, darüber ins Gespräch gehen, welche Argumente Sie anbringen und im Gespräch selbst die Argumentation fortwährend anpassen und ausrichten. Bei einem guten Gespräch bauen beide an einem gemeinsamen Ergebnis.

BF68: Vielen Dank für die Blumen!

Emilia: Hallo Herr Winkler, ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch, 3 Stunden, und ich bin fast über eine eigene Antwort von mir gestolpert, als es um kundenorientiertes Handeln ging und ich spontan sagte: Probleme sind Herausforderungen. Die Gegenfrage war dann, ob ich darüber Bücher lese. Ich fühlte mich so psychologisch abgeklopft bei der Nachfrage. War das Absicht?

Gerhard Winkler: Probleme sind Herausforderungen. Herausforderungen sind Meilensteine. Hinter einem Meilenstein steckt schon das nächste Problem. – Sie können ohne Ende klug und abgehoben schwadronieren. Dabei weichen Sie der Frage: Was ist für Sie kundenorientiertes Handeln aber immer bloß aus. Die Gegenfrage, ob Sie darüber Bücher lesen meint: Ja finden Sie denn in Ihrem eigenen Handeln kein Beispiel für kundenorientiertes Handeln? Berichten Sie von realen Begebenheiten, statt zu schwafeln wie ein Landesbanker!

Bonney: Es hat bei mir mit einem Vorstellungsgespräch für ein PR-Volontariat geklappt. Während des Gesprächs wurde ich allerdings darauf hingewiesen, dass ein dreimonatiges Praktikum (wurde nicht in der Stellenanzeige erwähnt) Bedingung für das Volontariat sei. Wie sollte man Ihrer Meinung nach darauf reagieren?

Gerhard Winkler: Sie sollten ein dreimonatiges, schlecht bezahltes oder gar nicht bezahltes Praktikum vorneweg schieben?

Bonney: Ja, 400 €, München.

Gerhard Winkler: Das Volontariat danach ist aber sicher?

Bonney: Das Praktikum wurde mit dem Kennenlern-Aspekt begründet. Was ist schon sicher?

Gerhard Winkler: Nicht, dass man Ihnen nach dem Praktikum den Abschied gibt! Von der Unternehmensseite halte ich dieses Vorgehen schlicht für erpresserisch. Dieses miese Arbeitgeberverhalten hat vor allem in den Medien, in Kultur, PR und in sogar in IT oder Marketing eine lange Tradition. Bestimmte Jobs sind in der Anfangsphase sehr schlecht bezahlt und sehr oft gibt es über lange Jahre nichts weiter als ewig verlängerte Kurzengagements.

Bonney: Das ist auch meine Meinung. Ich habe in meinem Studium und meinen Praktika bewiesen, dass ich was kann und Leistung muss auch gewürdigt werden.

melody: Ich hatte hauptsächlich Erfolg bei Stellen, die gar nicht ausgeschrieben waren, ich habe aus Eigeninitiative nachgefragt und mich dann motiviert gezeigt. Ich denke, dass die Begeisterung für eine Stelle für den Arbeitgeber viel ausmacht. Bei ausgeschriebenen Stellen hingegen ergab sich nie was.

Gerhard Winkler: Bei ausgeschriebenen Stellen rühren zu viele Köche den Aufgabenbrei an. Bei Initiativbewerbungen kochen Sie ein Süppchen vor.

TomTom: Von Bekannten kann ich dem Trend zu einer Initiativbewerbung nur zustimmen. Viele berichten von bessern Chancen bei Initiativbewerbungen, da auch die Zahl der Mitkonkurrenten kleiner ist.

Gerhard Winkler: Eine Initiativbewerbung zwingt Sie dazu, sich vorab Gedanken darüber zu machen, was man genau machen und leisten will. Und dies führt zu besseren Vorschlägen. Man stellt am liebsten Leute ein, die ihren Job offensichtlich verstehen und sich darauf freuen, ihre Kompetenz umzusetzen.

Emil: Hallo Herr Winkler, es gibt bei einer Firma mehrere Stellen, für die ich qualifiziert bin. Reicht es, eine Bewerbung abzuschicken, oder soll ich 5 Bewerbungen losschicken? Danke für Ihre Antwort.

Gerhard Winkler: Lieber Emil, bitte bewerben Sie sich nur für 1 (eine einzige) Position - die, für die Sie am besten geeignet sind und die Sie wirklich machen wollen. Es ist schwer genug, sich für eine Aufgabe argumentativ zu positionieren.

dmitri: Guten Abend Herr Winkler, vielen Dank für Bewerberberatung in München. Die Unterlagen mit einem Auftrag habe ich an Sie übermittelt, wann könnte ich mit der Antwort rechnen?

Gerhard Winkler: Dmitri, danke für den Auftrag. Meine Mitarbeiterin Frau Laws wird Ihnen einen Erfassungsbogen mailen. Loslegen kann ich ab Donnerstag, Freitag.

dmitri: Besteht die Möglichkeit, einige allgemeine Sätze über die Person (Soft Skills) zu verfassen als Schlussfolgerung im Anschreiben?

Gerhard Winkler: Das praktiziere ich in meinen Anschreiben. Sie finden Beispiele auf formyourself.de, auf jova-nova.com, im kostenlosen PDF STELL DICH DEM CASTING (auf formyourself.de) und demnächst auch in einer PDF-Handreichung speziell für Studierende, Absolventen und sonstige Einsteiger.

Gerhard Winkler: Übrigens toll, dass jetzt im Dezember Personaler und Jobanbieter nicht nur an die Weihnachtsfeier denken. Falls der Kontakt mit den Stellenanbietern über Weihnachten bis Anfang Januar etwas abflaut: Nutzen Sie die Zeit, um Ihre Präsentation - Anschreiben und Lebenslauf - zu verfeinern und um interessante Firmen zu recherchieren.

Ich danke Ihnen für Ihre Beiträge und Ihre Fragen. Nicht vergessen, mir eine Mail zu schicken, wenn Sie auf die Eingangsfrage geantwortet haben. Die F & A für das Jobinterview kommen heute Abend oder morgen früh!

Halten Sie mich stets auf dem Laufenden über Ihre Erfolge auf dem Jobmarkt. Ich freue mich immer über Ihre Mail. Ihnen allen noch einen schönen Abend!