Die Wahl deines zukünftigen Berufes hängt von deinem Schulabschluss ebenso ab wie von deinen Fähigkeiten. Wie flexibel bist du mit deinen Berufswünschen? Gibt es nur dieses Eine oder bist du offen für vieles? Hast du einen starken Willen oder denkst du, die Eltern werdens schon richten...
Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) sind Interessenvertreter und Dienstleister der regionalen Wirtschaft. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts regeln sie aber auch staatliche Aufgaben. Sie sind zudem für Ministerien, Gerichte und Behörden ein sachkundiger Partner in wirtschaftlichen Fragen. Damit die IHK ihr Urteil objektiv und unabhängig abgeben kann, hat der Gesetzgeber die Mitgliedschaft kraft Gesetzes eingeführt.
Das oberste Gremium jeder IHK ist die Vollversammlung. Alle IHK-zugehörigen Unternehmen wählen dieses Unternehmerparlament für fünf Jahre. Dort befinden sich ausschließlich Vertreter der Mitgliedsbetriebe. Sie bestimmen die politische Richtung der IHK und wählen das Präsidium.
Die IHK Reutlingen vertritt das Gesamtinteresse ihrer 33.000 Mitgliedsunternehmen in der Region Neckar-Alb. Dazu gehören die Landkreise Reutlingen, Tübingen und der Zollernalbkreis. Wichtigstes Ziel dabei ist es, bessere Rahmenbedingungen für die regionale Wirtschaft zu schaffen.
Die IHK-Mitgliedsunternehmen in der Region benötigen heute und in der Zukunft qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um ihre nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten und ausbauen zu können. Die Förderung von Aus- und Weiterbildung junger Menschen in der Region ist deshalb eine Kernaufgabe der IHK Reutlingen.
Für die Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis bietet die IHK Reutlingen eine umfangreiche Lehrstellenbörse mit noch offenen Ausbildungsplatzstellen in der Region.
Keine Sorge wenn du noch keine konkrete Richtung hast. Das Berufsinformationszentrum, kurz BIZ , ist die richtige Adresse für alle, die vor einer beruflichen Entscheidung stehen. Hier erfährst du Einzelheiten über Ausbildung, Studium, Berufsbilder und deren Anforderungen. Umfassendes Informationsmaterial steht kostenlos zur Verfügung und kann individuell genutzt werden.
Berufsinformationszentren gibt es in allen 181 Agenturen für Arbeit. Wo sich Dein nächstes BIZ befindet, kannst du in der Liste mit den Adressen der Berufsberatungszentren entnehmen oder unter www.arbeitsagentur.de erfahren. Um möglichst auch in kleineren Orten Berufsinformationen anbieten zu können, werden zusätzlich mobile Berufsinformationszentren (BIZ-mobil) bereitgestellt, die zeitlich begrenzt meist außerhalb der Agentur für Arbeit, z.B. in Schulen eingesetzt werden. Die Einsatzorte können über die Agenturen für Arbeit erfragt werden. (Quelle: Agentur für Arbeit)
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) möchte alle Interessierten über das Berufsbild »Informatikerin« und den Studiengang der Informatik informieren und die in der Öffentlichkeit vorhandenen Vorurteile widerlegen. Informatik heißt nicht, sich nur mit dem Computer zu beschäftigen, sie bietet vielmehr einen abwechslungsreichen Arbeitsablauf. Kaum ein Fachgebiet kommt heute mehr ohne InformatikerInnen aus. InformatikerInnen strukturieren und analysieren Probleme aus unterschiedlichen Bereichen. Sie entwickeln Software-Syteme und koordinieren Projekte. Viele Branchen locken mit tollen Angeboten. Branchen, die z. B. mit Medizin, Betriebs- oder Wirtschaftswissenschaften, Sicherheitsservice, Biochemie, Bioinformatik, Jura, Medien zu tun haben. Immer mehr Firmen haben bemerkt, dass Frauen im Entwicklungsbereich oft kreativere, praktischere und anwenderfreundlichere Lösungen finden als Männer.
Mit Berufen kennen sich die am besten aus, die sie selbst ausüben. Und über die Lehre wissen die am besten Bescheid, die gerade eine machen. Das ist einfach so. Und was heißt das? Überall rumrennen und jeden Azubi fragen: "Hey du, wie läuft das denn so in deiner Lehre?" Viel zu umständlich.