Sieben Jahre, nachdem auf der Bologna-Konferenz die einheitliche Neustrukturierung des Hochschulsystems von insgesamt 29 europäischen Staaten beschlossen wurde, sind in Deutschland schon mehr als ein Viertel aller Studiengänge auf Bachelor und Masterabschlüsse umgestellt. So wird Mobilität der Studenten gefördert und zudem leicht vergleichbare internationale Abschlüsse geschaffen. Ziel ist es, das System aller Studiengänge in den kommenden Jahren nach den neuen Richtlinien zu strukturieren.
Bist du jedoch in einem Magister- und Diplomstudiengang eingeschrieben, brauchst du jetzt keine Angst zu bekommen. Du kann dein Studium ganz normal in der Regelstudienzeit inklusive einer Kulanzfrist abschließen.
Die wichtigste Neuerung im Hochschulsystem ist der Austausch der Magister- und Diplomstudiengänge durch Bachelor und Master. Der Bachelor ist ein erster akademischer Titel, der dir, da er europaweit anerkannt wird, den Zugang in die internationale Arbeitswelt ermöglicht. Du benötigst dafür eine recht kurze Zeitspanne, nach 6-8 Semestern erreichst du schon deinen Abschluss. Nach erfolgreich beendetem Bachelorabschluss hast du dann die Möglichkeit mit einem Masterstudiengang deine Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Ob du zum Masterprogramm zugelassen wirst, hängt von deinem Bachelorabschluss und den speziellen Auswahlkriterien der Universitäten und Hochschulen ab. Der Masterstudiengang dauert in der Regel etwa 4 weitere Semester und berechtigt dich, daraufhin die Promotion aufzunehmen.
Um die Qualität der Studiengänge trotz der Neueinführungen und Umstrukturierungen zu gewährleisten, wurde die so genannte Akkreditierung eingeführt. Es wurde beschlossen, die Studiengänge mit einem Gütesigel auszuzeichnen, ähnlich wie der TÜV beim Auto. Dabei untersuchen unabhängige Agenturen die Studiengänge und beurteilen sie. Die Akkreditierung ist somit für jeden angehenden Studenten eine große Hilfe sich ein Bild der Universitäten zu machen.
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